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Schöpfer der Simpsons hat mennonitischen Hintergrund

Die skurillen Simpsons sind primitive, platte und sonnenblumengelbe Figuren mit Glupschaugen und Übergebiss aus dem Fernsehen. Grundschulkinder würden es besser hinkriegen. Aber die gelben Figuren würden nicht so erfolgreich sein. Die animierten Menschen aus Springfield gehören zur berühmtesten Comic-Serie weltweit. Matt Groening, ihr Schöpfer, hat einen mennonitischen Hintergrund. Sein Urgroßvater war Leitungs-Mitglied der Brüdergemeinde in Hillsboro Kansas.

Kostümbildnerin studierte mennonitische Kleidung

In einem Interview von Awards Radar erklärt die Kostümbildnerin Quita Alfred, wie sie die Kleidung der Darstellerinnen von „Women Talking“ gestaltet hat. Der Film, der für den Oscar nominiert wurde, handelt von altmennonitischen Frauen, die darüber beraten, wie sie mit den zurückliegenden sexuellen Übergriffen der Männer verfahren sollen.

Film von Toews-Buch für Oscar nominiert

„Die Aussprache“, ein Film nach dem Buch der kanadisch-mennonitischen Schriftstellerin Miriam Toews, ist für den Oscar 2023 nominiert worden.

Erinnerungen an dramatische Zeiten

In „Am Ende die Freiheit – durch Zarenreich und Sowjetunion nach Südamerika“ beschreibt Jakob Martens sein abwechslungsvolles Leben. Martens ist schon 1978 in der mennonitischen Kolonie Fernheim in Paraguay gestorben. Die Lebenserinnerungen von Jakob Martens erscheinen jetzt erneut in einer Fassung mit 500 Seiten, herausgegeben von Martens Neffen Berthold Kliewer (weitere Infos: siehe unten).

Das außergewöhnliche Leben des Jack Thiessen

Wie gerne würden wir jetzt in einer Biografie von Jack Thiessen (14.4.1931-9.10.2022) schwelgen und uns über seine skurillen Anekdoten und besonderen Ereignisse aus seinem Leben amüsieren und über seine erstaunlichen Lebensleistungen staunen. Leider gibt es diese Lebenserinnerungen nicht.

Mennonitisches Jahrbuch 2023

Wer herausfinden möchte, wie mennonitische Akademiker, Geistliche, Hobbygeistliche und Funktionäre denken und argumentieren, der sollte sich mit dem Mennonitischen Jahrbuch 2023 befassen.

Der große plautdietsche Autor Jack Thiessen ist gestorben

Der große plautdietsche Autor und Lexikograph Jack Thiessen ist mit 91 Jahren in Kanada gestorben. Das gab jetzt der Verein Plautdietsch Freunde bekannt.

Lilli Gebhard gewinnt den Arnold-Dyck-Preis

Den Arnold-Dyck-Preises 2023 hat die Lyrikerin, Literaturwissenschaftlerin und Lehrerin Lilli Gebhard gewonnen. Bei dem Kultur-Wettbewerb der Plautdietsch Freunde setzte sich Gebhard gegen vier KandidatInnen der Short-List durch. 530 Stimmen erhielt sie von den Internet-Usern.

Film nach Buch von Miriam Töws landet auf 2. Platz

Beim 47. Toronto International Film Festival hat der Film „Women Talking“ der kanadischen Regisseurin Sarah Polley den 2. Platz belegt. Der Film ist nach dem gleichnamigen Buch der kanadisch-mennonitischen Autorin Miriam Töws entstanden. Der erste Platz ging an den Streifen  „The Fabelmans“ von Steven Spielberg.

Mennonitischer Junge ist Protagonist eines Romanes aus der Sowjetzeit

Ukraine 1930: Fassungslos muss der elfjährige Noah zusehen, wie sein Vater als Volksverräter verleumdet und verurteilt wird. Die Familie verliert alles, was sie je besaß. Von nun an versucht Noah alles, um seine Mutter und seine Geschwister vor dem Verhungern zu bewahren. Hinter diesem Noah verbirgt sich ein plautdietsch-mennonitischer Name: Peter Klassen.