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Heimatmuseum erzählt die Geschichte Mennos

Heimat – ein Begriff, der auf die Verbindung zwischen Mensch und Raum verweist. Dieses Wörtchen verbinden wir mit Gefühlen wie Zugehörigkeit, Geborgenheit. Diese Emotionen können durch einen Ort, ein Gefühl, aber auch durch ein Lied, durch Gerüche oder durch Essen vermittelt werden. Das Heimatmuseum will die Geschichte der Kolonie Menno in der Chacoheimat erzählen, in ihrer mittlerweile 95-jährigen Geschichte.

Als die Queen die Mennoniten besuchte

Die Mennonitische Post berichtete in der jüngsten Ausgabe (23.9.22), dass die Queen 1970 die Provinz Manitoba zu deren 100-jährigen Bestehen besuchte. Auch Sohn Prinz Charles, jetzt King Charles III., begleitete seine Mutter. Elisabeth machte Station in der Mennonitenstadt Steinbach und in der Hutterer-Siedlung Milltown.

Der Umsiedler-Manager

Hans von Niessens Leben umfasst ein erstaunliches Spektrum: Zeitzeuge des Stalinismus, Weltkriegssoldat als 17-jähriger, Flucht nach Paraguay, Aufbau der mennonitischen Siedlung Neuland im Chaco Paraguays, Leiter der kirchlichen Gemeinde, Leiter der Zentralschule Neulands, Lehrer in Deutschland, Umsiedler-Betreuer in Deutschland.

Oberschulze Peter Derksen

Peter Derksen (1913-1992) war etwa 25 Jahre Oberschulze der Kolonie Neulaund – von den ersten Tagen der Pionierzeit bis Anfang der 70-er Jahre. Er gehört zu den Persönlichkeiten, welche die Siedlung am meisten geprägt haben. Zum 75-jährigen Jubiläum haben meine Frau Susanna und ich (Horst Martens) dieses Video über unseren Vater bzw. Schwiegervater erstellt. Die Anfrage kam von Stefan Isaak, der den plautdietschen „Kultua-Owent“ im Rahmen des Jubiläumsprogramms moderierte. Deshalb sprechen wir im Clip das mennonitische Plautdietsch.